Hafen
Die
Fischwirtschaft kann in Cuxhaven auf eine lange Tradition
zurückblicken. Nach
kleinen Anfängen im Jahre 1885 wurde 1908
der
Fischereihafen gegründet. Bis heute hat sich Cuxhaven neben Bremerhaven
zum bedeutendsten Fischereistandort Deutschlands entwickelt.
Trotz des Rückgangs der Fischerei sind 35 Fischverarbeitungsbetriebe
mit ca. 1.000 Beschäftigten in Cuxhaven beheimatet.
Sehr
wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Cuxhaven
und ihres Umlandes ist der neue Tiefwasserhafen, Cux - Port, der Herbst
1997 in Betrieb genommen wurde. Das Gelände des neuen Hafens gehörte
bis 1993 der Freien und Hansestadt Hamburg.
Erst
nach langen und zähen Verhandlungen mit den Hamburgern ging diese
Fläche in den Besitz des Landes Niedersachsen über, das dann
rund 280 Millionen DM in den Bau der neuen Hafenanlagen investierte.
Aktuell wird das Cuxhavener Mehrzweck-Terminal von der CuxPort
GmbH, einer Tochtergesellschaft der Rhenus AG & Co. KG (74,9%)
und der HHLA (25,1%) betrieben. 2005 wurden
1,88 Mio. t umgeschlagen, 4,7 % mehr als
2004.
Die Hauptgeschäfte sind RoRo-Verkehre, Container-Umschlag,
Neufahrzeug-Lagerung
und -Verschiffung sowie die der
Stückgutumschlag.